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Sungs Laden

Ein Buch, wie geschrieben für diese Zeiten.
Eine vietnamesische Familie – einst Vertragsarbeiter der DDR – lebt in Berlin. Sung hat gerade sein Studium der Archäologie begonnen, da stirbt sein Vater. Er übernimmt den Laden seiner Eltern. Sein Sohn besucht die Grundschule und soll etwas typisch vietnamesisches zur „Weltoffenen Woche“ mitbringen. Er fragt seine Großmutter und sie holt die alte Wasserpuppe aus dem Schrank, die noch in Vietnam geschnitzt wurde,  und spielt mit ihrem Enkel in der Schulaula etwas damit vor. Die Zuschauer sind bezaubert – das ganze Viertel beginnt sich von da an zu verändern. Plötzlich tragen die Menschen Kegelhüte und Affenbrücken werden gespannt. Ein Standesbeamter entdeckt seine alte Liebe für die vietnamesische Schrift wieder und eine Aufführung des Wasserpuppen-Theaters wird zu einem großen Fest. Gelebte Völkerverständigung, weil die Menschen sich füreinander interessieren und miteinander sprechen und leben.
Ein Buch, wie geschrieben für diese Zeiten.

Das Leben der Familie Sung in Berlin

Karin Kalisa – Sungs Laden